Die Macht der Entscheidungen

Geht es euch nicht auch so? Es gibt Phasen, da gehen wir unglaublich lange mit einer Idee schwanger, wir tragen sie tatsächlich, wie dieser sonderbare Ausdruck ja andeutet, in uns, mit uns herum, sie ist da, wächst, nimmt mehr und mehr Raum und auch Gewicht in uns ein.

Aber anders als bei der Metapher gibt es für Ideen keinen bestimmten Geburtstermin, es ist nicht gesagt, dass die Idee tatsächlich „zur Welt kommt“, dass wir sie herauslassen und auch in der realen Welt wachsen lassen.

Ideen, Pläne, Projekte entstehen zuerst IN uns, in unserem Kopf, und sind dort auch eine Zeitlang sehr gut aufgehoben, fühlen sich wohl und reifen heran. Irgendwann ist es aber Zeit, sie heraus zu lassen, ihnen in der „wirklichen Welt“ Form und Raum zu geben, nur so können sie sich zu etwas Wirklichem, zu etwas Echtem entwickeln. Bei Ideen können wir zum Glück selbst entscheiden, wann die „Geburt“ stattfinden soll - wann wir sie herauslassen, ans Licht lassen - und uns jetzt natürlich erst recht um sie kümmern sollten (damit sie nicht wieder ver-kümmern).

Einen solchen Moment nennt man „Entscheidung“. Das ist es, was eine wirkliche Entscheidung bedeutet: wir lassen eine Idee zur Welt kommen, wir nehmen sie für uns an und wir beginnen uns liebevoll um sie zu kümmern.

Viele Menschen haben Angst vor Entscheidungen. Der Grund liegt darin, dass sie denken, damit etwas Einmaliges, Unumstößliches vor allem aber Unveränderliches zu tun. Deshalb zögern sie Entscheidungen so lange als möglich hinaus, und oft, wenn sie nicht zu einer solchen gezwungen werden, lassen sie ihre Idee in sich drinnen einfach wieder verkümmern, statt diese in die Welt zu setzten. Das ist weder ein schönes Bild, noch eine gute Idee.

Vor allem aber ist es auch ein Irrtum: Entscheiden bedeutet keineswegs, etwas unumstößlich festzulegen. OK - eine anfängliche Tatsache ist geschaffen, darum geht es ja schließlich bei Entscheidungen - aber was DANN passiert, das liegt wieder ganz in unserem Ermessen. Tag für Tag können wir daran arbeiten, diese Entscheidung, die Idee, der wir einen Raum in unserer Welt gegen haben, so zu entwickeln dass sie zu uns passt, dass sie zu dem passt, was wir uns ursprünglich vorgestellt haben.

Und wenn diese Vorstellung sich ändert - HE, kein Problem! Das Leben ist Entwicklung und unsere Aufgabe als Menschen ist es, das was sich entwickelt, Tag für Tag so zu anzunehmen und weiter zu entwickeln, dass es zu uns, unseren Wünschen, unseren Träumen, unseren Sehnsüchten passt. Wozu sonst sollte dieses Leben da sein? (Und: je mehr diese Wünsche, Träume, Sehnsüchte auch das Wohlergehen anderer Menschen mit einschließen - um so besser!)

Wie sieht es nun mit dem Wunsch aus, von deiner künstlerischen und kreativen Tätigkeit leben zu können?

Von ihr und für sie Leben zu können?

Das mag zuerst eben ein Wunsch, eine Sehnsucht, ein Traum - eben eine Idee - sein. Und für diese gilt das oben Gesagte: Egal wie lange du sie schon mit dir herumträgst, sie in dir heranwachsen lässt - damit sie Wirklichkeit werden kann, muss sie „das Licht der Welt“ erblicken und dies geschieht durch eine klare, eindeutige Entscheidung.

Entscheidung bedeutet: Ich warte nicht mehr, bis irgendwas von aussen kommt, das mich dazu veranlasst, dass mich äußere Umstände dazu zwingen oder verführen, dass ich plötzlich „Glück“ habe - Entscheidung bedeutet: ICH treffe JETZT diese Entscheidung:

Ich will von meiner künstlerischen, kreativen Tätigkeit leben können.

Aber ACHTUNG - bitte versteht mich nicht falsch!!!

Ich meine hier NICHT: sofort euren aktuellen Job kündigen, alles hinschmeißen, alle Brücken abreißen - so nach dem Motto: „verbrennt die Boote, dann gibt es kein zurück und der Sieg ist sicher“ - das ist NICHT damit gemeint, wenn ich davon spreche, wie wichtig es ist, diese Entscheidung zu treffen!

SONDERN: Ich treffe die Entscheidung und bringe diesen Wunsch, diesen Traum, diese Sehnsucht „zur Welt“ und ab JETZT setze ich alles daran, diese in der realen Welt - außerhalb meines Kopfes - zu verwirklichen: das bedeutet viele weitere Schritte, viele Dinge die ich in Angriff nehme und die eins nach dem anderen dazu beitragen, diese ursprüngliche Entscheidung zu einer unumstößlichen Realität werden zu lassen.

Und hier kommt jetzt ein weiterer wichtiger - absolut wichtiger - Punkt dazu:

Eine Entscheidung kommt selten allein.

Oder besser: Eine Entscheidung SOLLTE niemals allein kommen. Im Gegenteil: die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Erfolg führt, wächst mit jeder weiteren Folge-Entscheidung, die ich treffe.

Wenn ihr eure Traumpartner°in gefunden habt - ist es dann genug, sich einmal, in einem speziellen Augenblick, die „ewige Liebe“ zu schwören und die Sache ist erledigt - oder ist es nicht viel mehr so, dass diese Liebe und das gemeinsame Leben DANN besonders dauerhaft sein werden, wenn ich mich immer wieder erneut bewusst dafür entscheide und mein Tun und Denken immer wieder neu danach ausrichte? Ich würde sagen, das dies sogar die unabdingbare Voraussetzung für eine dauerhafte Partnerschaft ist.

Und genau so ist es mit den Ideen, Träumen, Wünschen, Sehnsüchten, die wir „in die Welt setzen“ und von denen wir möchten, dass sie zur Realität werden: sie verlangen zuerst nach einer grundlegenden Entscheidung aber auch nach vielen weiteren begleitenden, unterstützenden Entscheidungen.

Auf den Traum bezogen, von deiner künstlerischen und kreativen Tätigkeit leben zu können, bedeutet diese, dass die grundlegenden Entscheidung:

„Ja, ich will das tun, ich will davon leben können, ich arbeite ab JETZT darauf zu“ um so erfolgreicher sein wird, je mehr du sie durch eine Reihe weiterer „Begleitmaßnahmen“ unterstützt.

Nachdem mir dieses grundsätzliche Konzept klar geworden ist, habe ich begonnen, aus Gesprächen, Interviews, Beobachtungen und Coachings herauszufiltern, was denn diese grundsätzlichen Entscheidungen sind, die dazu führen, dass Menschen den Traum, von ihrer künstlerischen Tätigkeit leben zu können, erfolgreich in die Wirklichkeit umsetzen - und bin dabei auf folgende gekommen:

10 Entscheidungen, die ich treffen sollte, um von meiner künstlerischen und kreativen Arbeit leben zu können.

Ich habe diese in eunem kleinen Büchlein zusammengestellt und auch zu jeder einzelnen Entscheidung einige Überlegungen hinzugefügt, um diese näher zu erklären.

Ich könnt dieses E-Book hier GRATIS downloaden und euch damit auch gleich für meinen kostenlosen Newsletter anmelden, in dem ich euch einmal pro Monat weitere Überlegungen und konkrete Schritte, wie ihr es für euch persönlich angehen könnt, zusende.

(Falls ihr schon im Newsletter-Verteiler seid, könnt ihr das Buch natürlich ebenfalls auf die selbe Art bekommen - ihr braucht keine Angst zu haben, dass ihr meine Mails dann doppelt bekommt!)

Alle diese Überlegungen gelten übrigens, egal in welchem künstlerischen Genre oder kreativen Unternehmen ihr tätig seid - und selbstverständlich solltet ihr sie für euch persönlich und eure spezielle Situation durchdenken und für euch adaptieren. Lasst sie euch durch den Kopf gehen, denkt darüber nach und wenn euch diese Gedanken plausibel und für euch möglich erscheinen, DANN trefft sie als bewusste Entscheidungen.

Wenn euch weitere Überlegungen, aber auch Anregungen die für andere hiilfreich sein könnten, einfallen - oder ihr Fragen zu diesem Thema habt - dann freue ich mich SEHR auf eure Beiträge hier unten in den Kommentaren - und auch darauf, dass wir uns auf diese Weise näher kennen lernen - und ihr euch auch untereinander unterstützt!

Bis bald schon also,

Euer Peter


Hier könnt ihr das E-Book bekommen ->

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