Die wichtigsten Faktoren, um von deiner Kunst leben können

Ihr wisst, dass ich mich seid einiger Zeit darauf spezialisiert habe, Menschen dabei zu unterstützen, von ihrer künstlerischen und kreativen Arbeit leben zu können. Aber wie mache ich das konkret - und worum geht’s mir dabei?

Das will ich in den nächsten Wochen in einer Reihe von Blogartikeln beschreiben - vor allem aber möchte ich dir konkrete und real anwendbare Hilfsmittel in die Hand geben, um dieses Ziel auch tatsächlich für dich zu erreichen.

Zuallererst stellt sich die Frage, ob ihr, als Künstler°innen, als Kreative, überhaupt einen Einfluss darauf haben könnt, dass ihr in eurem Genre erfolgreich seid, und vor allem auch, ob ihr selbst es beeinflussen könnt, dass eure Arbeit eines Tages auch finanziellen Erfolg erzielt.

Ich gehe einmal davon aus, dass die meisten von euch mit mir zumindest darin übereinstimmen, DASS es prinzipiell möglich ist, selbst etwas zu seinem Erfolg beizutragen und dass keinesfalls ALLES dem Zufall überlassen ist.

Wenn ihr nämlich einer solchen Art von fatalistischer Weltanschauung anhängen würdet, dann wäre es tatsächlich sinnlos, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und alles was ihr machen könntet, wäre zu warten, ob das Glück, der Zufall oder das Schicksal euch eines Tages zu Hilfe kommen.

In dem Fall möchte ich euch aber zumindest folgendes nahelegen:

Eventuell war es auch schon Zufall, wenn nicht Glück, dass ihr auf meinen Blog hier gestoßen seid, und eventuell ist das auch schon der erste Schritt, den das Schicksal für euch bereit hält, um euch - selbstverständlich ganz ohne euer Zutun - in Richtung Erfolg zu bugsieren :-)

...dann würde es durchaus Sinn machen, weiter zu lesen und einen Teil dieser Überlegungen, die jetzt kommen, zumindest einmal auf euch wirken zu lassen. Aber das eben nur für den Fall, dass ihr glaubt, dass es ausschließlich von äußeren Faktoren abhängt, ob ihr mit eurer Arbeit auch kommerziell erfolgreich sein werdet.

Wenn ihr allerdings, wie die meisten (hoffe ich) daran glaubt, dass es zumindest zum Teil auch von inneren Faktoren abhängt, wäre es dann nicht interessant zu wissen, welche inneren Faktoren das sind?

Genau hier setzt meine erste These an:

Ich glaube, dass die meisten kreativIch glaube, dass die meisten kreativen Menschen diese Faktoren falsch einschätzen und genau damit ihren eigenen Erfolg verhindern.en Menschen diese Faktoren falsch einschätzen und genau damit ihren eigenen Erfolg verhindern.

Wie meine ich das?

Um das zu beantworten - nämlich spezifisch für dich zu beantworten - bitte ich dich, einmal in dich selbst hinein zu hören:

Wenn es dir bisher nicht gelungen ist, mit deiner kreativen und künstlerischen Arbeit ausreichend Geld zu verdienen, um davon Leben zu können, was denkst du, sind die Gründe dafür?

Übrigens: wenn du diesen Artikel nicht nur lesen, sondern tatsächlich auch etwas FÜR DICH davon haben möchtest, dann schreibe diese Gründe jetzt, bevor du noch weiter liest, auf.

Ich weiß, das ist nicht einfach, ich bin selbst oft verleitet, solche Vorschläge vorsorglich zu ignorieren und lieber einmal passiv zu bleiben und nur zu lesen - es ist nur ein Vorschlag, aber wenn du deine Zeit hier schon investierst - auf diese Art (MIT Notizen) hättest du noch mehr davon :-)

Also:

Was denkst du, sind die Gründe dafür, dass du es (bisher) noch nicht geschafft hast, von deiner künstlerischen und kreativen Arbeit zu leben?

Ich habe in den letzten Jahren unzählige solcher Gründe gehört und in anderen Blogbeiträgen werde ich auch näher auf einige spezifische davon eingehen. Heute gehts hier aber nur um dich und deine ganz speziellen Gründe - und die äußeren und inneren Faktoren, auf denen sie beruhen.

Welche dieser Gründe, die du dir überlegt hast (und noch besser: aufgeschrieben) hängen von äußeren Faktoren ab?

Also von anderen Menschen, Organisationen, der Umwelt, den Umständen,…, etc.?

Und welche der Gründe hängen von inneren Faktoren ab?

Also von dir, wie du bist, wie du denkst, wie du handelst,..., etc.?

Vielleicht stimmst du mit mir überein, wenn ich sage: aktiv ändern kannst du eigentlich nur diese inneren Faktoren.

Denn auf andere Menschen, Organisationen, die Umwelt, dein Umfeld kannst du zwar versuchen, Einfluss zu nehmen, der Ausgang ist aber mehr als ungewiss und hängt eben nicht nur von dir allein ab, sonst wären es ja keine „äußeren“ Faktoren.

Bis hierher stimmen die meisten mit mir überein - nur:

Wenn ihr an diesem Punkt stehen bleibt, dann ist und bleibt die „Lösung“ trotzdem in weiter Ferne.

Das meine ich damit, wenn ich sage, dass die meisten Menschen diese Faktoren falsch einschätzen und genau damit ihren eigenen Erfolg verhindern.

Denn:

1) Wenn du dich auf die äußeren Faktoren konzentrierst, dann bleibst du selbstverständlich immer in der passiven Rolle - du kannst Glück haben oder Pech, du kannst dich beschweren oder jammern, du kannst warten, hoffen oder resignieren.

2) Wenn du dich aber ausschließlich auf die inneren Faktoren konzentrierst, kann es sehr leicht sein, dass du in Selbstbeschuldigung, Mutlosigkeit, Gedankenspiralen, je nach deiner Persönlichkeit auch in Größenwahn und Selbstüberschätzung oder einfach in purer Nabelschau endest.

Denn fest steht:

Erfolg, vor allem kommerzieller Erfolg, hängt nun einmal AUCH von vielen äußeren Faktoren ab.

Erfolg per se könnte ich ja noch so definieren, dass ich eben dann erfolgreich bin, wenn ich selbst die Ergebnisse meines Tuns als Erfolg bezeichne und fertig - dann bin zumindest ich glücklich.

Aber um damit auch Geld zu verdienen, müssen zumindest diejenigen, die mir dieses Geld oder einen anderen Wert dafür geben sollen, ebenfalls von mir und meiner Arbeit überzeugt sein.

Und das ist nun das entscheidende Element:

Die äußeren UND inneren Faktoren zu kennen (aufzuschreiben!) und dann zu überlegen, WIE die äußeren Faktoren in innere verwandelt werden können.

Wie ich also das, worauf ich keinen Einfluss habe, so verändern kann, dass ich DOCH einen Einfluss darauf habe. Stück für Stück und Schritt für Schritt.

Und auch: WIE ich auch meine inneren Faktoren so verändere, dass ich selbst tatsächlich einen Einfluss auf sie (und damit auf mich) habe.

Der letzte Absatz klingt jetzt komisch (du denkst: wer soll den Einfluss auf mich haben, wenn nicht ich selbst) - aber sicherlich kennst du das:

Wie oft weißt du genau, was du tun SOLLTEST, aber du tust es einfach nicht?

Genau darum gehts also:

1 - Innere Faktoren erkennen und festhalten

2 - Äußere Faktoren erkennen und festhalten

3 - Überlegen, was von den äußeren Faktoren ICH beeinflussen könnte und sie somit in innere Faktoren umwanden

4 - Methoden zu finden, mit denen ich sicherstelle dass das, was ICH tun sollte, auch tatsächlich tue

Dieses Prinzip ist übrigens so alt wie die Welt selbst - oder zumindest die Evolution. Die Entwicklung aller Lebewesen läuft darauf hinaus, äußere Faktoren - Wetter, Nahrungsangebot, Schutz, etc. - so umzuwandeln, dass sie mit inneren Faktoren zu „lösen“ sind.

Die Evolution ist eine Meisterin darin, diese Lösungen zu entwickeln: Beine, um dem Futter hinterher zu laufen, Felle um sich vor Kälte zu schützen, bunte Federn oder Gesänge, um Liebespartner anzulocken.

Allerdings hat die Evolution - im Gegensatz zu uns - dafür praktisch unbegrenzt Zeit. Weshalb wir weniger Versuch-und-Irrtum und mehr Planung anwenden sollten - genau dafür hat uns ja eben diese Evolution mit einem riesigen und leistungsfähigen Gehirn ausgestattet.

Und den vierten Punkt: Sicherzustellen, dass das, was ich tun sollte, ich auch tatsächlich tue - über den müssen die meisten anderen Lebewesen scheinbar auch nicht viel nachdenken, dieses Problem stellt sich offenbar hauptsächlich uns Menschen. Das ist einer der Fallstricke, den eben diese Evolution - warum auch immer - in unser fabelhaftes Gehirn eingebaut hat.

Allerdings bin ich der Meinung, dass dann, wenn wir die Punkte 1 - 3 genau definiert haben, Punkt 4 wesentlich einfacher geht.

Je klarer die ersten drei Punkte sind, desto schwächer wird der Widerstand in Punkt 4.

Wenn dir das alles jetzt ein wenige zu theoretisch vorkommt, dann möchte ich dich beruhigen:

In zukünftigen Blogartikeln werde ich noch sehr genau und konkret auf alle möglichen äußeren und inneren Faktoren eingehen und auch aufzeigen, wie wir das, von dem wir wissen, das es gut wäre, zu tun, auch wirklich tun können.

Bis dahin aber würde mich interessieren, von dir zu hören:

Welche äußeren und inneren Gründe hast du festgehalten und welche Möglichkeiten siehst du, einige von den äußeren in innere, selbstbestimmte Faktoren, umzuwandeln?

Bitte schreib's hier unten in die Kommentare - dann habe auch alle anderen Leser°innen etwas davon!

Ich freu mich auf eure Meinungen, Erfahrungen, Erlebnisse - und ich melde mich wieder in der nächsten Woche!

Alles Liebe,

Euer Peter


NEU: Die 5-Tage-Challenge


Ich zeige dir  die 5 ersten und wichtigsten Schritte zum Erfolg als Künstler°in und Kreative°r und zwar Schritt für Schritt - über 5 Tage hinweg!

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1 Kommentar

  • Ich lebe seit 2001 selbständig von der Musik, möchte aber kurz auf diesen Blogartikel eingehen. Ein paar Rezeptzutaten: Kontakte schaffen, sich selbst gut einschätzen, die Stärken nutzen, die Schwächen akzeptieren (und vielleicht auch nutzen). Sich nicht zu billig hergeben, also gut Pokern können (bei mir sind das Gagenverhandlungen) - wenn man das nicht kann, sich jemanden dafür mit an Bord holen. Sich erkundigen, welche finanziellen Unterstützungen es möglicherweise vom Staat, dem Land oder von seiten der Versicherung usw. gibt - man kann so vieles machen. Was man nicht darf: sich verstecken. Man muss bemerkt werden!

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