Von deiner Kunst leben können - Teil 2 # art!up°live°blog°6

In dieser Folge des art!up ° live ° blogs zeige ich dir einen Trick, einen Wechsel des Blickwinkels, der eine gewaltige Auswirkung haben wird auf das, was du tust, auf die Art, wie du dich selbst siehst - und vor allem, auf deine künstlerischen Erfolg.

Nach dem "Warum" im Teil 1 "Von deiner Kunst leben können" ist nun das "Was" an der Reihe: Was willst du erreichen? Und wer willst du sein, um dies zu erreichen?

Ich bin schon gespannt, was ihr dazu sagt?

Wer und wie willst DU sein? Halte es doch unten in den Kommentaren fest - stelle dich vor, so wie im Video angeregt - gerne auch mit einem link auf die Arbeit, die du schon machst!


Hier noch der Text, für alle, die lieber lesen, als Video schauen ;-)


Von deiner Kunst leben können - Teil 2 - WAS?

Heute zeige ich dir einen kleinen Trick, einen Wechsel des Blickwinkels, der eine gewaltige Auswirkung haben wird auf alles was du tust - vor allem aber auf deinen künstlerischen Erfolg.

Im letzten art!up ° live ° blog ging es um die „verbotene“ Frage WARUM?

Warum bist du eigentlich hier? Was ist deine „Intention“ wenn du dir diese Videos - live oder aufgezeichnet - ansiehst?

Das ist eine wichtige Frage, und sie bildet die Basis, den Ausgangspunkt für dieses und das nächste Video - und überhaupt für alles, was du ab jetzt tun wirst, um eines Tages von deiner Kunst leben zu können - bzw. wenn du schon davon lebst: besser und auch entspannter und zufriedener davon leben zu können.

Wenn du also die vorige Folge des art!up ° live ° blog nicht gesehen hast, kannst das später noch nachholen um zu klären, was deine Intention, dein „Warum“ ist.

Heute gehen wir einen Schritt weiter: WAS möchtest du eigentlich erreichen?

„Von meiner Kunst leben können“ das ist ja gut und schön - aber was heißt das eigentlich konkret? Wie würde das aussehen? Was genau würdest du machen? Wann, wo, mit wem?

Ich habe es im letzten Video schon gesagt: es IST möglich, gezielt auf deinen Erfolg zuzusteuern. SOFERN - sofern du weisst, wo du überhaupt hinsteuerst. Das coolste und tollste Fahrzeug bringt uns nicht an unser Ziel, wenn wir nicht wissen, was dieses Ziel ist. Es bringt uns vielleicht irgendwo hin, und das schnell - aber wer weiß, ob wir dort überhaupt sein wollen. Die coolste und tollste Methode bringt uns gar nichts, wenn wir nicht wissen, wohin wir damit eigentlich unterwegs sind.

Du kannst deine Zukunft selbst in die Hand nehmen. SOFERN du ein klares Bild hast, was diese Zukunft überhaupt sein soll.

Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen - und unterwegs können viele Unwägbarkeiten daher kommen. Und was genau wir von dieser Zukunft wollen, auch das ändert sich vielleicht entlang des Weges.

Ich bin keiner von denen, die sagen: du musst dir das große Haus und das tolle Auto (oder was es eben für dich ist) nur ganz fest vorstellen - dann wird das Universum schon dafür sorgen, dass du es bekommst. Das geht in Richtung Esotherik und mit der habe ich wenig am Hut.

Natürlich hilft es, ganz gewaltig, wenn man an das, was man erreichen will, glaubt, das stimmt schon: weil man sich dann auch anders verhält und dadurch, wenn wir uns anders verhalten, klarer Weise auch ganz andere Dinge in unserem Leben passieren.

Wichtiger aber als zu wissen, was wir HABEN wollen, ist es, zu wissen, wer wir SEIN wollen - um in der Zukunft das zu erhalten, was wir gerne haben möchten, nämlich sowohl das, von dem wir jetzt wissen und glauben, dass wir es haben wollen, als auch das, von dem wir unterwegs entdecken, dass wir DAS eigentlich viel lieber haben wollen.

Wer willst du SEIN wenn du erfolgreich bist? Und ich meine SEIN, nicht SCHEIN: nicht „ich will wer sein, im Sinne von: die anderen sollen mich so sehen“, sondern wer willst du tatsächlich SEIN?

Und wenn du das klar hast - dann frage ich dich: warum kannst du nicht jetzt schon so sein?

Sicherlich kennst du den Spruch: „Fake it, till you make it“ - also: tu so, als ob, bis es wirklich so ist.

Was wäre, wenn du das auf dein SEIN anwendest? Tu so, als ob du schon DIE Version von dir wärst, die du eines Tages sein willst. Und zwar vom allgemeinen, charakterlichen, bis zum ganz konkreten, täglichen:

Wenn du Musiker bist, aber zur Zeit noch in einem Lokal jobst, um über die Runden zu kommen: SEI der Musiker, der du eines Tages sein willst, SEI diese Person. Zufällig arbeitest du eben jetzt noch in einem Lokal. Um Stories zu sammeln, für Songtexte. Wenn du Tänzerin bist, aber zur Zeit noch in einem Studio unterrichtest: SEI die Tänzerin, die auf dem Weg zu ihrem Erfolg ist, und jetzt spezielle Bewegungsqualitäten bei Laien studiert. Und so weiter….

Ich hatte im Gymnasium in zwei Jahren hinter einander zwei Zeichenlehrer: einer war der schlechteste, den wir ich je hatten: er war Künstler und er war frustriert, dass er seine wertvolle Zeit mit uns unbegabten Idioten vergeudete. Nichts, wirklich gar nichts haben wir von ihm gelernt. Und auch als Künstler habe ich später nie wieder von ihm gehört. Im nächsten Jahr bekamen wir zum Glück einen ganz anderen Lehrer: auch er war Künstler, daran gab es von der ersten Minute keinen Zweifel, aber was er auf uns übertrug, war seine Begeisterung für die Kunst. Er hat uns die spannendsten Sachen aus der Kunstgeschichte gezeigt und uns anspornt, selbst so viel wie möglich auszuprobieren, egal für wie unbegabt oder ungeschickt wir uns hielten. Von ihm geht alle meine Begeisterung für die Kunst aus - und er selbst ist anerkannter Künstler, von dem nur die wenigsten wissen, dass er auch unterrichtet hat. Beide haben die selbe Zeit in ihren „Brotjob“ investiert - aber das Resultat war für sie selbst - und für alle anderen, die auf sie trafen - grundlegend verschieden.

Der zweite Lehrer, er hat gewusst, wer er ist, wer er SEIN will: ein Künstler, der mit seiner Begeisterung für Kunst ansteckt.

Wie sieht es mit dir aus: wer willst du SEIN - WAS willst du erreichen? Auf das Erreichen kannst du Schritt für Schritt zugehen - aber mit dem SEIN kannst du jetzt schon beginnen. Dazu eine ganz einfache Übung, die, wenn du sie durchführst, einen ganz gewaltige Auswirkung auf dich und dein Leben haben wird:

Nimm einen Zettel, schreibe auf:

Mein Name ist (Vor- und Nachname) und ich bin … (genaue Bezeichnung deiner künstlerischen Tätigkeit, diejenige, die du am liebsten tun möchtest, auch wenn du noch gar nicht damit begonnen hast - z.B. „Schriftsteller“ - wenn du ein Buch schreiben willst…), ich mache/spiele / male / choreografiere /… (Art der Kunst) für … (Menschen, die ich mit meiner Kunst erreichen will). 

Das letzte ist das Schwierigste, weil wir denken: ja jeder könnte meine Kunst lieben. Aber das ist nicht so. Wer sind die Menschen, die du mit deiner Kunst erreichen willst? Getraue dich ruhig, das zu definieren.

Und dann, falls das der Fall ist:

Zur Zeit mache ich noch… um mich über Wasser zu halten / weil es mir Freude macht / weil ich Menschen beobachte /…

Ohne Schwindeln, ohne zu starkes Übertreiben, aber mit Selbstbewusstsein.

Ohne dich selbst zu belügen: was tust du, Tag für Tag, um diesem deinem Selbstbild gerecht zu werden?

Also: mach dass, schreibe diese beiden Sätze auf, trage sie immer bei dir, korrigiere sie, bis sie sich richtig anfühlen und lies sie so oft, bist du sie nicht nur auswendig kannst, sondern bis du sie wirklich komplett in dir hast, bist du diese Worte BIST.

Wir sehen uns wieder in der nächsten Woche, wenn es nach dem WARUM und dem WAS um das WIE geht: WIE kommst du dorthin?

Bis dann, alles Liebe, euer Peter

PS: Teilt doch bitte EUER Sein hier unten in den Kommentaren! Wer bist du, was machst du, für wen machst du es? Gerne auch mit einem link auf deine bisherigen Arbeiten - wir sind schon gespannt (ich und alle anderen Mitleser°innen)!

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1 Kommentar

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