Wie du mehr Selbstvertrauen gewinnst

Was kannst du tun, um in bestimmten Situationen mehr Selbstvertrauen zu haben?

Viele Künstlerinnen und Künstler haben den Verdacht, dass ihr künstlerischer und auch ihr persönlicher Erfolg in einem direkten Zusammenhang mit ihrem Selbstvertrauen steht.

Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, und daher geht es heute um dein Selbstvertrauen und wie du dieses aufbauen, pflegen und verbessern kannst.

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Wie immer gibt es dazu 3 ganz konkrete Impulse:

Impuls No. 1:

Drehe den Spieß doch einfach mal um

Oder, falls dir das zu militärisch klingt: stelle die Sache mal auf den Kopf:

Was würdest du denn tun, WENN du mehr Selbstvertrauen hättest?

  • Wie würdest du dich verhalten?
  • Was wären Situationen, in denen du anders wärst?
  • Woran würdest du merken, dass du sicher und selbstbewusst bist?

Stelle dir das mal ganz konkret vor und halte es fest - am Besten schriftlich.

Du, als Künstlerin, als Künstler - in welchen Situationen könntest du dich und würdest du dich auf welche Art und Weise bewegen, WENN du selbstbewusst wärst, wenn du ausreichend Selbstbewusstsein hättest?

Jetzt kommt der Clou von Impuls No. 1:

Warte nicht, BIS du genügend Selbstvertrauen hast, sondern tue das, was du tun würdest, WENN du es hättest.

Tu einfach so, als würde dein Selbstvertrauen reichen. Du musst nicht übertreiben, du musst niemanden spielen, der du nicht bist. Bleibe du selbst, aber tue, was du tun würdest wenn du dich selbst als selbstbewusste Person wahrnimmst.

Selbstvertrauen ist nämlich, so wie so viel anderes in unserem Leben, etwas, das gelernt und geübt werden kann. Wie alles, was man lernen kann, lernst du es nicht, wenn du darauf wartest und nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern nur, wenn du übst.

Beginne mit kleinen Schritten:

  • Frage jemanden nach der Zeit oder nach dem Weg.
  • Stelle dich mit Namen vor in einer Situation, in der du das sonst nicht tun würdest.
  • Beginne ein Gespräch mit jemand Fremden in dem du eine nette Bemerkung machst.

Die meisten Menschen sind durchaus freundlich und reagieren auch freundlich wenn man auf sie zugeht und auf sie eingeht. Das Geheimnis liegt darin, selbst den ersten Schritt zu gehen.

Es gelten die selben Regeln wie bei deiner künstlerischen Tätigkeit:

Sobald du es als Herausforderung und Übung siehst, wird es dir leichter fallen.

Impuls No. 2:

Achte auf deine Haltung

Woran erkennst du, dass andere Selbstvertrauen haben?

Falls du es gleich, auf den ersten Blick, merkst, dann liegt es wahrscheinlich an ihrer Haltung. An der Art, wie sie stehen, sich bewegen, wie sie um sich blicken, wie sie auf andere zugehen.

Wie sieht das aus, wie tun sie das? Nimm dir als Beispiel Menschen, die dir sympathisch sind, nicht solche, die dich abschrecken. Wenn dich zu viel Selbstvertrauen nervt, dann achte auf Vorbilder - in und außerhalb der Kunst- und Kulturszene - die genau die richtige Dosis davon haben.

Wenn du dich selbst als Person mit Selbstvertrauen wahrnehmen möchtest, dann lasse dich SELBST doch auch erkennen, das du Selbstvertrauen hast!

  • Halte dich aufrecht, in einer offenen Position
  • Hebe den Blick, lass ihn schweifen, lächle
  • Lass erkennen, dass du du am Außen interessiert bist

Wichtig ist, dass es dabei nicht darum geht, für andere selbstbewusst zu erscheinen! Es geht darum, dir selbst zu signalisieren: ich stehe hier mit Selbstvertrauen. Dein Körper geht voran und deine innere Einstellung wird folgen.

Der Schlüssel liegt darin, dich wirklich dafür zu interessieren, was hier, im konkreten Moment, im Außen vor sich geht. Wenn du das “Was ist hier?” in diesen Situationen wichtiger nimmst als das “Was ist mit mir?” dann ist schon unglaublich viel gewonnen.

Impuls No. 3:

Gib dir selbst Feedback

Der beste Weg das zu tun, ist ein Tagebuch zu führen. Das klingt fast schon nach einem abgedroschenen Rat, trotzdem ist und bleibt er richtig. Vor allem dann, wenn du dein Tagebuch nützt, um positive Erlebnisse in deinem Leben festzuhalten (statt in Selbstmitleid zu schwelgen).

Egal, in welcher Form du es führst, ob als physisches Notizbuch, am Computer oder in einer ganz individuellen Art: all das festzuhalten, was dir selbst neues und weiteres Selbstvertrauen geben kann, ist eine der wichtigsten Feedbackschleifen in deinem Leben.

Setze dich am Besten jetzt gleich hin und halte 3 , 5 oder 10 Situationen fest, in denen du mehr Selbstvertrauen hattest, als du dir eigentlich zutraust.

  • Was war das Besondere an der Situation?
  • Was hat dazu geführt, dass du dich anders als sonst verhalten hast?
  • Was lernst du daraus für zukünftige Gelegenheiten?

Und sollte es einmal doch nicht so gut laufen, wie du es gerne hättest, dann halte fest, was du statt dessen lieber gemacht hättest. Nimm dir vor, es beim nächsten Mal so machen, stell es dir so konkret wie möglich vor, trainiere also in deinem Kopf (und danach in der Wirklichkeit).

Und zu guter Letzt:

Gestehe dir ein, dass niemand anderer dich so wichtig nimmt, wie du selbst.

Das klingt vielleicht seltsam, aber die Wahrheit ist: deine Sorge wegen deines Selbstvertrauen beruht zum großen Teil darauf, dass du dich selbst zu wichtig nimmst:

  • Wie wirke ich?
  • Was denken die anderen?
  • Wie sehen sie mich?

Das fragst du dich, während die anderen ohnehin ausreichend mit sich selbst oder mit der Situation beschäftigt sind.

Sei einfach du selbst, und sage dir, dass du dir selbst vertraust, denn das ist ja der Kern des Wortes “Selbstvertrauen”.

Sich selbst vertrauen zu lernen ist der wichtigste Schlüssel zu mehr Selbstvertrauen.

Jetzt bist du an der Reihe

  • Welcher der drei Impulse hat dich am Meisten angesprochen?
  • Was nimmst du dir mit und wie möchtest du es konkret anwenden?

Teile es mit uns unten in den Kommentaren und beteilige dich an den Diskussionen rund um unsere Themen.

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