Was du tun kannst, wenn du keine Lust hast, kreativ zu sein...

 

Wie kann es sein, dass wir manchmal keine Lust haben, kreativ zu sein, obwohl wir das doch sein wollen und eigentlich gerne etwas tun wollen? 

Was kannst du dagegen - oder besser gesagt: dafür - tun? 

Darum geht es in diesem Video ° Blog - ich bin gespannt, was du dazu sagst - bitte teile es mir und allen anderen unten in den Kommentaren mit!

Wenn du lieber lesen als hören und / oder schauen magst, hier das Transkript:

Natürlich kann es sehr viele verschiedene Gründe geben, warum du mal eben keine Lust hast, etwas Kreatives, etwas Künstlerisches zu machen. Ich nehme daher an, dass das hier deshalb auch nicht das letzte Video zu diesem Thema sein wird :-) 

Aber heute möchte ich mit diesen drei Impulsen einen bestimmten Komplex abdecken und der hat damit zu tun, wie wir selbst an unsere künstlerische Arbeit, unsere kreative Arbeit, herangehen - und welches die „Haken“ sind, die uns zurückhalten. 

Bei vielen von euch - ich weiß das von meinen Coachingkunden - kommt dieses Thema relativ häufig vor und führt dazu, dass wir häufig keine Lust haben, überhaupt mit unserer kreativen Arbeit anzufangen, es fällt uns schwer, uns zu motivieren etwas Kreatives, Künstlerisches zu beginnen, an einem bestimmten Tag.  

Was sind also die drei Impulse heute? 

Der impuls Nummer 1 ist dieser: „Lass deine Kritiker vor der Tür“ 

Damit meine ich jetzt gar nicht so sehr die Kritiker, die wir in anderen Videos schon gesprochen haben, nämlich, wie du mit Kritik an seiner Arbeit umgehen kannst - sondern meine deine inneren Kritiker. 

Beziehungsweise denjenigen Teil in dir, der von diesen Anderen, die da draußen deine Arbeit kritisieren könnten oder einfach nur bewerten könnten, berichtet. 

Diesen Teil in dir, der sagt: „Dieser oder jener könnten dieses oder jenes von mir oder über meine Arbeit sagen - oder aucn nur denken“

Diesen Teil den lass vor der Tür, wenn du kreativ tätig sein willst! 

Sperre die Kritiker oder den inneren Kritiker vorerst einmal aus, lasse sie draußen vor der Tür, die sollen dort ruhig herum sitzen, warten und einstweilen Kaffee trinken - aber dir nicht während du arbeitest, über deine Schulter schauen! 

Das ist mal ein ganz ganz wichtiger Punkt. 

Impuls Nummer zwei: Loben dich selbst! 

Was bedeutet das? Wenn du Kinder hast, oder dich erinerst, wie es bei dir selbst als Kind war: wenn wir von vornherein schon wissen, dass wir für etwas das wir tun, nicht ausreichend Lob bekommen werden - dann ist es umso schwieriger diese Aufgabe anzugehen. 

Wenn deine Eltern zu dir gesagt haben: „Räume dein Zimmer auf!“ - und du weißt, dass sie danach erst recht herumnörgeln, weil es nicht so ist, wie sie es gerne hätten - oder weil schon die nächste Sache ansteht, zum Beispiel Hausübungen machen, oder ähnliches: dann hast du einfach keinen Bock drauf, dein Zimmer aufzuräumen. 

Genauso geht es dir selbst mit deiner eigenen Arbeit - und vor allem der künstlerischen und kreativen Arbeit!  

Wenn du von vornherein schon weißt, dass du selbst danach nicht so wirklich zufrieden sein wirst, oder an dem was du getan hast etwas auszusetzen haben wirst - dann hast du einfach weniger Lust an diese Sache heranzugehen, das ist absolut natürlich. 

Das heißt jetzt nicht, dass ich sage: finde alles was du machst uneingeschränkt super. Das würde ja dazu führen dass wir keinerlei künstlerische noch sonst irgendwelche Kriterien an unsere Arbeit anwenden und dadurch auch keine Entwicklungsmöglichkeit da wäre. 

Es ist schon wichtig, sich mit der Arbeit auch auseinander zu setzen und selbst im Nachhinein (im Nachhinein!!!) zu beurteilen, was für uns daran gut und weniger gut ist, wo wir uns verbessern sollten, etwas ausbauen und erweitern möchten, etc. 

Aber in dem Moment, wo du sie tust, freu dich auf dein eigenes Lob! 

Und lobe tatsächlich hinterher dafür! Sei mit dir zufrieden - und sei es nur, dass du dich tatsächlich hingesetzt hast oder ins Atelier gegangen bist, oder an den Schreibtisch - wo auch immer du arbeitest. 

Lobe dich, dass du tatsächlich getan hast, was du dir vorgenommen hast, und  dass du zumindest irgend etwas getan hast. 

Diese Impulse 1 und 2 - die haben in gewisser Weise miteinander zu tun. Da ist zuerst mal: „Lasse die Kritiker vor der Tür“, das bedeutet: trenne deine künstlerische Arbeit von der Bewertung deiner Arbeit. Sowohl von der inneren Bewertung, also auch vor der Bewertung der anderen.  

Trennen diese beiden Sachen voneinander: wenn du kreativ und künstlerisch tätig bist, versuche so gut wie möglich, diesen Bewertungseffekt vor der Tür zu lassen und gleichzeitig zu wissen, dass du dich selbst danach für dein Bemühen, etwas getan zu haben, loben wirst. 

Und zwar unbedingt bevor du dich danach eventuell kritisch mit deiner Arbeit auseinander setzt. Schon allein das macht einen unbewussten Unterschied aus, wie du dich deiner eigenen arbeite näherst, wie viel Lust du daran hast, welche Freude sie dir macht. 

Nun zum Punkt 3 - und das ist ein wirklich wesentlicher Impuls, der mir selber auch geholfen hat, regelmäßig die kreativen Output zu liefern: 

Akzeptiere, dass die Hälfte dessen, was du machst, ganz einfach unterdurchschnittlich ist! 

Bevor du jetzt aufschreist und auf sagst: Hey! Alles was ich mache, ist doch super - oder: ich versuche doch, nur Großartiges zu machen - höre mir bitte kurz zu: 

Ich meine das rein mathematisch und statistisch: wenn du viel machst, und an deine Arbeit eine Bewertung anlegst, wenn du sagst: „das ist gut, das ist weniger gut, etc.“ -  dann gibt es eben einen Mittelschnitt, dann ist einfach eine Hälfte weniger gut als die andere Hälfte. 

Sofern du überhaupt dieses Kriterium der Bewertung an deine Arbeit anlegen möchtest. Wenn du das gar nicht tust und das auch gar nie in deinem Kopf hinein kommt, dann gratuliere ich dir - dann brauchst du auch nicht weiter dieses Video anzusehen und kannst jetzt gleich auf „Stopp“ drücken :-) 

Aber wenn du zu denen gehörst, die - bewusst oder unbewusst - die eigene Arbeit bewerten und auch einteilen - was für dich in die richtige Richtung geht, und was noch nicht so gut ist, oder: wo spüre ich, dass ich noch besser werden kann und was finde ich selbst schon ganz gut, etc.: 

Wenn du zu denen gehörst, dann ist es einfach so, dass ein Teil deiner Arbeit einer besseren Bewertung (im nachhinein!) durch dich selbst unterliegt und der andere Teil einer nicht so guten Bewertung. 

Wenn du das akzeptierst, dann gibt es quasi in der mitte eine Linie und die eine Hälfte ist einfach weniger gut als die andere 

Wenn du es mit Mathematik nicht so hast, dann gebe ich dir gerne ein anderes Beispiel: wenn du einen Haufen Steine vor dir hast, und du würdest sie sortieren - von gross nach klein - dann ist einfach die eine Hälfte der Steine in der Hälfte der „kleineren“ und die andere Hälfte in derjenigen der  „größeren“ - egal, wie groß der größte und wie klein der kleinste Stein am Anfang waren. 

Das ist ein einfaches Prinzip: die Hälfte ist über dem Durchschnitt und die andere Hälfte ist unter dem Durchschnitt und darum ist auch die Hälfte deiner Arbeit mit Garantie - und mathematisch bewiesen -„unterdurchschnittlich“. 

Dieser Gedanke hat mir sehr geholfen, denn was er letztlich tun kann und tun soll, ist dich zu motivieren, einfach mal zu tun, also Dinge hervorzubringen, egal zu welcher Hälfte sie danach zählen werden - damit du sie überhaupt beurteilen kannst - und auch besser werden kannst! 

Denn was auf jeden Fall schlecht ist, ist gar nichts zu tun! 

Soweit meine Gedanken zum Thema „Was du tun kannst, wenn du mal keine Lust hast“. 

Ich würde wirklich sehr, sehr gerne wissen, welcher dieser drei Impulse, welcher dieser drei Gedanken dich ich am allermeisten angesprochen hat? 

Bitte teile es mir und allen anderen, die hier mithören und mitschauen und mitlesen mit - gleich hier unten in den Kommentaren - ich freue mich darauf! 

Dein 

 

 

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